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Berufsbildungsbereich

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Berufliche Bildung bei den Bübinger Werken

Ber Berufsbildungsbereich der Bübinger Werke … Berufsbildungsbereich und Ausgelagerte Arbeitsplätze.

 

Das Eingangsverfahren und der Berufsbildungsbereich sind ein eigenständiger Bereich der Werkstatt. Er ist organisatorisch und räumlich vom Arbeitsbereich der Werkstatt getrennt.

Das Eingangsverfahren und das erste Jahr des Berufsbildungsbereiches (Grundkurs BBB) werden in eigenen Gruppen mit eigenem Personal durchgeführt. Im zweiten Jahr (Aufbaukurs BBB) wird der Berufsbildungsbereich in der Werkstatt im Arbeitsbereich mit zusätzlichen Angeboten durchgeführt. Für behinderte Menschen, bei denen es sich zeigt, dass ihre Fähigkeiten noch nicht für den Wechsel in eine Gruppe im zweiten BBB Jahr (Aufbaukurs) ausreichen, werden besondere Förderungsmöglichkeiten in einer eigens eingerichteten so genannten Übergangsgruppe angeboten.

Die Leistungen im Eingangsverfahren dienen insbesondere zur Feststellung, ob die WfbM die geeignete Einrichtung für Teilhabe des behinderten Menschen am Arbeitsleben ist (§ 40 Abs. 1 Nr. 1 SGB IX). Daher werden in diesem Bereich umfangreiche Testverfahren mit den behinderten Mitarbeitern durchgeführt, um eine Feststellung zu ihrer Werkstattfähigkeit treffen zu können. Diese Feststellungen werden durch erfahrenes Fachpersonal getroffen, im Team mit einem Sozialarbeiter erörtert und mit dem Fachausschuss abgestimmt.

Die Leistungen im Berufsbildungsbereich erhalten behinderte Menschen vor allem, um ihre Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit zu verbessern oder wiederherzustellen; sie sollen nach der Teilnahme an diesen Maßnahmen in der Lage sein, wenigstens ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung zu erbringen (§ 40 Abs. 1 Nr. 2 SGB IX).

Im Eingangsverfahren / Berufsbildungsbereich können die Teilnehmer anhand von Ausbildungsrahmenpläne in den Bereichen

  • Industriemontage / Verpackung / Konfektionierung
  • Lager / Logistik
  • Holzbearbeitung
  • Metallbearbeitung
  • Maschinen- und Anlageführung
  • Essenszubereitung
  • Hauswirtschaft
  • Küche
  • Verkauf / Kantine
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Landwirtschaft
  • Obstbau sowie Gärtnerei

Berufsbildung praxisnah in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes gebildet, trainiert und gefördert werden.

 

Bildungsangebote für Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs

Sowohl im Eingangsverfahren als auch im Grund- und Aufbaukurs des Berufsbildungsbereiches werden die Teilnehmer in freiwilligen und obligatorischen Qualifizierungskursen geschult. Dabei können die Teilnehmer ihre Wünsche gemäß ihrer Eignung und Neigung in die Kursauswahl mit einbringen. Die Kurse werden entsprechend dem Leistungsvermögen in Module unterteilt und Inhalt und Schwierigkeitsgrad den Erfordernissen angepasst. Um Überforderung vorzubeugen wird die Teilnehmerzahl individuell festgelegt und der Zeitrahmen flexibel gehalten. Aktuelle Kursangebote sind: Kulturtechniken, Arbeitssicherheit, Hygiene, Rechnen mit Geld, Computer, Digitale Zählwaage, Telefonieren, sowie Hubwagen und Warentransport.

Für die Teilnehmer des Grundkurses im Berufsbildungsbereich wird vom Begleitenden Dienst jährlich ein zweitägiges Qualifizierungsseminar unter dem Motto „Sozialverhalten, Arbeitsverhalten, Verselbständigung“ veranstaltet. Im Aufbaukurs des Berufsbildungsbereiches wird ein eintägiges Seminar zu der Thematik „Persönliche Zukunftsplanung“ angeboten.

Ebenso werden Bildungsfahrten durch die Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung für die Teilnehmer organisiert und Qualifizierungseinheiten der Fachkräfte für betriebliche Integration durchgeführt.

 

Ansprechpartner

Abteilungsleitung
Ulrich Langguth
ulangguth@buebinger-werke.de

 

Begleitender Dienst

Jörg Schmitt
jschmitt@lhosev.de

Susanne Dreher
sdreher@lhosev.de (Werke)

Hildegard Eisenhut
heisenhut@lhosev.de (Wintringer Hof)

 

Arbeitsbegleitende Angebote

Berufliche Bildung & Arbeitsbegleitende Maßnahmen

Zur Erhaltung und Erhöhung der im Berufsbildungsbereich erworbenen Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit der Werkstattmitarbeiter werden Bildungsangebote und arbeitsbegleitende Maßnahmen durchgeführt.

Bildungsangebote und Arbeitsbegleitende Maßnahmen zur Persönlichkeitsförderung orientieren sich an den Bedürfnissen des zu fördernden Personenkreises. Sie umfassen die Bereiche Kulturtechniken, berufliche Qualifizierung, Gestaltung, lebenspraktische Förderung durch Sportangebote, Ausflüge sowie Ferienfreizeiten. Sie dienen der beruflichen und sozialen Rehabilitation sowie der Weiterentwicklung der Persönlichkeit und sollen eine aktive Teilhabe

an Arbeit und Gesellschaft ermöglichen.

Alle Bildungsangebote und Arbeitsbegleitenden Maßnahmen werden von internen oder externen Fachkräften durchgeführt und basieren auf einer langjährigen Erfahrung und Kompetenz in Bildung, Förderung und Integration von Menschen mit Behinderung.

Die Kurse und Schulungen finden zu festgelegten Zeiträumen, fortlaufend oder nach individueller Absprache statt. Für Planung, Organisation und Koordination der Maßnahmen ist der Begleitende Dienst der Werkstatt verantwortlich.