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Aktuelle Informationen zum Coronavirus – Stand 29.5.2020

Sehr geehrte MitarbeiterInnen,
liebe Eltern, Angehörige und BetreuerInnen,
sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie selbst aus den Tagesmeldungen zur Corona-Pandemie erfahren haben, sind weitere Lockerungen unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen im öffentlichen Raum zugelassen worden. Diese Maßnahmen betreffen auch unsere Werkstätten bei der Lebenshilfe Obere Saar e. V. Maßgeblich dafür sind aber in der Umsetzung die Einhaltung der durch die Behörden konzipierten Schutz- und Hygienemaßnahmen. Als Lebenshilfe Obere Saar e. V. möchten wir Ihnen deshalb unsere Verfahrensweisen in den Angelegenheiten aufzeigen und einen Ausblick in die zukünftig geltenden Lockerungen für den Werkstattbereich geben.

HYGIENE-/ SCHUTZKONZEPT IM WERKSTATTBEREICH DER LEBENSHILFE OBERE SAAR E.V.

Gemäß den Handlungsempfehlungen des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zur Lockerung des Betretungsverbots im Werkstattbereich hat die Lebenshilfe Obere Saar e.V. ein Hygiene- und Schutzkonzept erstellt.

In den jeweiligen Werkstattgebäuden muss auf den Verkehrswegen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Jeder Werkstattmitarbeiter bekommt ein Hygieneset mit 4 Masken zur Verfügung gestellt. Die Arbeitsplätze werden so eingerichtet, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist. Auch während der Beförderung in den Bussen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In den jeweiligen Standorten sind Wegepläne ausgeschildert, die einzuhalten sind. Im Zuge der Wiedereingliederung werden die Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung wöchentliche Hygieneschulungen (Händehygiene, Abstandsregelungen, das korrekte Tragen von Schutzmasken und die notwendigen Desinfektionsmaßnahmen) mit allen Mitarbeitern durchführen und auf die Einhaltung achten. Letztlich erhält jeder Werkstattmitarbeiter eine Selbstverpflichtungserklärung, mit der er sich zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen verpflichtet.

SITUATION DER ALLGEMEINVERFÜGUNG – BETRETUNGSVERBOT DER WERKSTÄTTEN

Das Betreten von Werkstätten für behinderte Menschen und weiteren Einrichtungen von Menschen mit Behinderungen, insbesondere Tagesförderstätten und Tageszentren für Menschen mit Behinderungen, ist verboten. Die Wiederherstellung des uneingeschränkten Betriebes erfolgt in Stufen.

Der Zeitpunkt der Übergänge zwischen den einzelnen Stufen wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie unter Beteiligung der Leistungserbringer festgelegt. Maßgeblich für die Beurteilung ist insbesondere, ob das vordringliche Ziel der weiteren Eindämmung der Ausbreitung der Corona-Pandemie eingehalten werden kann.

In einer ersten Stufe, ab dem 18. Mai 2020, wird das Betretungsverbot in Werkstätten für behinderte Menschen in eingeschränktem Umfang und der Einhaltung von Vorgaben wie: „Freiwilligkeit, Beachtung von gesundheitlichen Risikofaktoren, keine Mitarbeiter der Arbeitsförderbereiche sowie Kleingruppen im Werkstattverbund mit einer Auslastung bis 25% pro Werkstattstandort“ aufgehoben. In Stufe 1 kann aktuell noch keine Eingliederung von Menschen erfolgen, die in besonderen Wohnformen im Sinne des SGB IX betreut werden.

Die Vorgaben und Maßgaben zur Wiederaufnahme in den Werkstattbereich werden entsprechend den aktuellen Entwicklungen der Corona Pandemie im Saarland dann stufenweise angepasst. Entsprechend diesen Vorgaben versuchen wir in Absprache mit Ihnen eine Rückkehr an den Arbeitsplatz der Lebenshilfe Obere Saar e.V. zu ermöglichen. Vor einer möglichen Rückkehr in den Werkstattalltag wird jeder Mitarbeiter (bzw. Eltern/Betreuer/Kontaktpersonen) in einem persönlichen Gespräch durch den zuständigen Sozialarbeiter angesprochen und über den Starttag informiert.

NOTBETREUUNG BEI DER LEBENSHILFE OBERE SAAR E.V.

Menschen, die den Besuch der Werkstatt als eine tagesstrukturierende Maßnahme dringend benötigen, melden diesen Bedarf bitte bei Ihrem zuständigen Sozialarbeiter. Im Zuge einer individuellen Einzelfallabklärung versuchen wir dann, ein entsprechendes Betreuungsangebot zeitnah sicherzustellen.

Nach wie vor stellt die „Corona-Pandemie“ uns alle vor einzigartige und große Herausforderungen. Gemeinsam wollen wir diese angehen und in den nächsten Wochen eine Wiederaufnahme der Eingliederung in das Arbeitsleben für alle Mitarbeiter ermöglichen.

Weiterhin können Sie sich über aktuelle Entwicklungen bei der Lebenshilfe Obere Saar e.V. auf unserer Homepage: www.lebenshilfe-oberesaar.org informieren.

Über die weitere Entwicklung informieren wir Sie zeitnah.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Heinzelmann, 1. Vorsitzende und
Klaus Posselt, Geschäftsführer

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